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Hamburg verneigt sich vor den Beatles

Am 17. August 1960 gaben die Beatles ihr erstes Konzert  im Hamburger Musikclub Indra. In den folgenden zweieinhalb Jahren legten sie mit über 280 Auftritten in der Musik-Metropole den Grundstein für ihre Karriere und halfen, den so genannten „Hamburg Sound“ zu etablieren. Genau 50 Jahre später würdigt Hamburg ihren außergewöhnlichen Beitrag zur Popgeschichte mit einer Reihe spannender Veranstaltungen.

 

http://www.marketing.hamburg.de/typo3temp/pics/07162dba22.jpgBeatles-Fans aus aller Welt werden sich darum reißen, eines der vier Konzerte zu erleben, die von der All-Star-Band Bambi Kino aus New York vom 17. bis zum 20. August im immer noch existierenden Indra gegeben werden. Bambi Kino mit Musikern der international bekannten Bands Maplewood, Nada Surf, Moby und Cat Power erwecken Pop-Geschichte erneut zum Leben, wenn sie exakt die Songs des ersten Beatles-Auftritts im Geist der damaligen Zeit interpretieren.

Ihre Liebe zum Detail, ihre Leidenschaft für das Projekt, die große Reputation der Musiker sowie der historische Ort machen dieses Ereignis zu einem einmaligen Erlebnis in „Germany‘s most creative neighbourhood“ St. Pauli.

Mark Rozzo (Maplewood/Bambi Kino): "Wenn man die Hamburger Grosse Freiheit auf und ab geht, spürt man die knisternde Atmosphäre. Es ist wie in der Beale Street in Memphis oder der Bourbon Street in New Orleans. Die Leute stecken ihre Köpfe in die Eingänge der Clubs, in denen die Beatles einst spielten, und lauschen nach dem Echo dessen, was vor 50 Jahren hier geschah. Dies ist immer noch eines der ultimativen Mekkas des Rock and Roll."

Tatsächlich säumen heute zahllose innovative Musik-Clubs die neon-leuchtende Reeperbahn, die sich in den letzten 20 Jahren zum Entertainment-Boulevard wandelte, der spannende Live-Musik, amüsantes Theater, große Musicals, gute Restaurants und jede Menge Subkultur bietet.

Was also – außer den Bambi Kino-Konzerten – steht noch auf der To-do-Liste der Beatles-Fans während ihrer Pilgerschaft nach Hamburg?

 • Besuchen Sie Beatlemania (www.beatlemania-hamburg.de), Hamburgs Beatles-Museum am Nobistor 10, nahe beim Beatlesplatz mit seinen Beatles-Skulpturen gleich am Beginn der großen Freiheit. Beatlemania widmet sich auf fünf Etagen ausschließlich der Geschichte der Fab Four. Wie auf einer Zeitreise erlebt man die Welt der Beatles auf über 1300 Quadratmetern voller oft unkonventionell präsentierter Original-Ausstellungsstücke. Anschließend geht‘s auf eine Beatles-Barkassen-Tour inklusive St. Pauli-Spaziergang und Hafenrundfahrt mit Kaffee und Kuchen.

• Begleiten Sie die Musikerin Stefanie Hempel auf ihrer Beatles-Tour (www.stattreisen-hamburg.de), die zu allen wichtigen Orten in St. Pauli führt, an denen die Beatles gelebt und gearbeitet haben. Stefanie erzählt etliche Anekdoten aus den alten Tagen und singt live, begleitet von ihrer kleinen Ukulele, viele Beatles-Songs.

• Sind Sie gerade etwas erschöpft, machen Sie die „Magical History“-Beatles-Bustour (www.beatlesbus.de), die mit Musikbegleitung den Spuren der Beatles folgt. • Als Beatles- und Musik-Experte schließen Sie sich der besonders authentischen „Beatles Tour“ (www.beatles-tour.com) an.

• Wollen Sie wissen, was heute in all den historischen Clubs passiert, in denen die Beatles damals gespielt haben, tanzen Sie im Kaiserkeller in der Großen Freiheit zu Indierock. Oder grooven Sie zu schwarzer Musik und House Tracks im Moondoo, dem früheren Top Ten an der Reeperbahn. Sie können sich auch die heißesten Newcomer im winzigen Molotow am Spielbudenplatz 5 anhören. Das erfüllt hervorragend den Job des Talent Scouts, der in den Sechzigern das Markenzeichen des legendären Star-Clubs war.

• Und verpassen Sie auf keinen Fall das legendäre Reeperbahn Festival, das an jedem letzten Septemberwochenende stattfindet. Dieses Jahr lädt Deutschlands größtes Club-Festival zum fünften Mal rund 180 internationale Newcomer in 25 trendige Musikclubs,  historische Beatles-Clubs und Theater an der Reeperbahn. (23. - 25.9.2010, www.reeperbahnfestival.com)

Während der frühen Sechziger hat Hamburg die Beatles zu Stars gemacht. Heute lädt die Hansestadt ein, dieses großartige Erbe neu zu entdecken. Die Beatles selbst wurden ohnehin nicht müde, die Bedeutung ihrer Lehrjahre in der heutigen Musikmetropole zu betonen und John Lennon bekannte später: „Ich bin zwar in Liverpool geboren, doch erwachsen wurde ich in Hamburg.“

 


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