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Zeig deine faire Schokoladenseite! / Über 100.000 Fairtrade-Fans unterstützen den Schoko-Tag

Video-2012-01-06-12h58m16s0.jpgOb Zartbitter, Nuss oder Vollmilch, in einem waren sich Schoko-Fans einig: Hauptsache Fairtrade! Zum "Schoko-Tag" rief TransFair Verbraucher bundesweit dazu auf, ihre faire Schokoladenseite zu zeigen und beim Naschen zu Fairtrade-Produkten zu greifen. Zum Schoko-Tag entwarf der Patissier des Jahres 2009 Matthias Ludwigs seine erste faire Torten-Kreation: "Fair gehandelte Produkte sind eine echte Bereicherung für meine Zutatenliste - hier stimmen Geschmack und Qualität ebenso wie die fairen Bedingungen für die Produzenten." Beim Tortenanschnitt in der Kölner Innenstadt bekam der Schirmherr des Schoko-Tags tatkräftige Hilfe von Kakaoproduzentin Felicia Evangelista del Rosario und Klee-Sängerin Suzie Kerstgens. Auf www.fairtrade-deutschland.de registrierten sich über 100.000 Schoko-Fans und zeigten so: Wir sind überzeugt von Fairtrade.

Felicia Evangelista del Rosario ist Mitglied der Kakaokooperative Conacado in der Dominikanischen Republik. "Jeder Kauf unserer Fairtrade-Kakaoprodukte hilft den Kakaoproduzenten von Conacado", so die 54-jährige. "Die Einnahmen durch Fairtrade steigern die Lebensqualität von mehr als 10.000 Bauern, die von ihren kleinen Kakaofeldern abhängig sind und viel Mühe und Arbeit in den Anbau stecken." Trotz steigender Absätze hat Fairtrade-Schokolade in Deutschland nur einen Markanteil von unter einem Prozent. "Mit dem Schoko-Tag fordern wir die Schokoladenindustrie auf, sich stärker für nachhaltige und faire Arbeitsbedingungen im Kakaosektor zu engagieren", sagte TransFair-Geschäftsführer Dieter Overath.

Nicht nur die Kölner Innenstadt stand im Zeichen des fairen Kakaos. Bundesweit fanden rund 500 Events zum Thema Schokolade statt, unter anderem im Schokoladenmuseum Köln, an Saarbrücker Schulen und in den Bahnhöfen der Wuppertaler Schwebebahn. In den Kölner Starbucks-Filialen, den Filialen der Bäckerei Terbuyken und der Biener Landbäckerei Wintering erhielten die Kunden zu jedem Fairtrade-Kaffee ein faires Schokolädchen obendrauf.

Über fünf Millionen Kleinbauern weltweit leben vom Kakaoanbau. Armut ist weit verbreitet. Bei Fairtrade erhalten die Kleinbauernkooperativen einen Mindestpreis, der sie gegen Preiseinbrüche am Weltmarkt sch&u uml;tzt. Die zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht Investitionen in Gemeinschaftsprojekte. 

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